Krankengymnastik …

Krankengymnastik

  • dient der Behandlung funktioneller und struktureller Störungen des Haltungs- und Bewegungsapparates sowie des Nervensystems mit dem Ziel der Wiederherstellung, Verbesserung oder Erhaltung von Alltagsfunktionen sowie der Schmerzreduktion.
  • Erlernen von Eigenübungen
    Hinführen des Patienten zu eigenen Strategien, die zur Verbesserung der Beschwerden beitragen; erlernte Bewegungsabläufe werden auf die individuelle Alltags- und Berufssituation übertragen.

N.A.P.® – die Brücke zwischen Orthopädie und Neurologie

www.renatahorst.de

Neuromuskuläre Arthroossäre Plastizität (N.A.P.®) ist eine integrative, neuroorthopädische Therapie zur Förderung motorischer Strategien, die sowohl in der neurologischen (z.B. bei Schlaganfall, Multipler Sklerose, Schädelhirntrauma, M. Parkinson) als auch in der unfallchirurgischen/orthopädischen Rehabilitation bei strukturellen oder funktionellen Störungen des Bewegungssystems Anwendung findet .

Die Therapie basiert auf neusten Erkenntnissen neurophysiologischer Forschungen und vereint neurophysiologische und manualtherapeutische Techniken zu einem Therapiekonzept.

Prinzip der NAP® Therapie ist, dass Bewegungsabläufe im realen Kontext geübt werden, um die bestmögliche Selbstständigkeit im Alltag zu erzielen.

Spiegeltherapie

spiegeltherapie.com

Spiegeltherapie wird eingesetzt zur Verbesserung von Hand- und Unterarmfunktionen sowie Fuß- und Beinfunktionen bei neurologischen Erkrankungen wie:

  • Zustand nach Schlaganfall
  • M. Parkinson
  • Multiple Sklerose
  • Zustand nach Bandscheibenvorfall mit Fußheberschwäche

bei unfallchirurgischen/orthopädischen Krankheitsbildern wie:

  • Komplexem regionalem Schmerzsyndrom – CRPS (M. Sudeck)
  • Phantomschmerzen
  • posttraumatischen und/oder postoperativen Schmerzsyndromen

Beispiel: Die Spiegelbox wird mittig vor dem sitzenden Patienten aufgestellt, die betroffene Hand liegt in der Spiegelbox (hinter dem Spiegel), die gesunde vor dem Spiegel. Bewegt wird die gesunde Hand, die durch Blick in den Spiegel als betroffene wahrgenommen wird. Durch diese optische Illusion, es würde sich die gelähmte Hand auch bewegen, scheinen bestimmte Hirnareale aktiviert zu werden.

Schlingentischtherapie

Die „Aufhängung“ im Schlingentisch wird als Kombination mit anderen Therapieformen wie Krankengymnastik oder Manuelle Therapie eingesetzt. Bewegungen können erleichtert oder erschwert, das Bewegungsausmaß vergrößert oder verkleinert oder eine Zugkraft in eine bestimmte Richtung gelenkt (Extension) werden.

Dreidimensionale Skoliosebehandlung: Atmungs-Orthopädie System Schroth

Grundlage des Konzeptes ist das Bewusstmachen der Haltungsabweichungen mit Einbeziehung der Atmung und Halten der Korrekturstellung durch isometrische Muskelkontraktion.

Atemtherapie

zur Erhaltung und Verbesserung der Atmung bei Erkrankungen der Luftwege, der Lunge und des Zwerchfelles. Patienten erlernen spezielle Atemtechniken, die ihnen das Atmen und Husten erleichtern sowie einer Atemnot vorbeugen. Die Therapiemethode wird im Rahmen der Krankengymnastik bei Erkrankungen eingesetzt, die durch Husten, Auswurf, Atemnot – vor allem bei Belastung – gekennzeichnet sind wie z.B. chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen oder Mukoviszidose.

Beckenbodentraining

dient insbesondere dem Erlernen von Eigenübungen, denn regelmäßiges Trainieren der Beckenbodenmuskulatur kann dazu beitragen, einer Inkontinenz vorzubeugen oder diese zu behandeln.

Diese Therapieform findet Anwendung bei Senkungsbeschwerden z. B. nach Schwangerschaft und Geburt, Übergewicht und Alterung, auch bei Männern nach Prostataoperation.